büro mannherz arbeitet an den Übergängen von Gestaltung, Narration und künstlerischer Produktion. Die Praxis umfasst Grafik & Design, Fotografie, Film, Text sowie Creative Direction & Production.

Verzerrtes, monochromes Bild einer blühenden Pflanze mit spitz zulaufenden Blüten und stirnförmigen Blättern, umgeben von zarten, haarähnlichen Strukturen.
J. Mannherz mit dunklen, langen, lockigen Haaren, einem Oberlippenbart und einem schwarzen Oberteil, vor einem blauen Himmel mit Wolken.
Ein mehrstöckiges Gebäude mit Balkon, im Vordergrund Bäume und ein Torzaun, schwarz-weiße Aufnahme.

Den Ausgangspunkt der Arbeit bildet das sichtbare und unsichtbare Gefüge von Kontexten, das medienübergreifend verhandelt wird. Räume, Texte und Bilder werden durch Archivierung und Neukontextualisierung zu Trägern von Narrativen, Macht und Erinnerung.

in meinen gestalterischen Arbeiten begreife ich Design nicht primär als Lösung, sondern als strukturierende Praxis, die Inhalte ordnet, verschiebt und befragt. Visuelle Identitäten, Publikationen und räumliche Setzungen fungieren dabei als Hybride von Kommunikation wie künstlerischer Intervention. die künstlerischen Arbeiten entstehen häufig in seriellen oder essayistischen Formaten und bewegen sich zwischen Dokumentation, Beobachtung und Inszenierung.

Das Schreiben bildet einen zentralen Bestandteil der Praxis. In Texten, Essays und autobiografischen Reflexionen untersuche Ich die Bedingungen zeitgenössischer kultureller Produktion sowie Fragen von Autor*innenschaft, Sichtbarkeit und individueller Positionierung. Fotografie und Film dienen dabei als Mittel der Verdichtung, die weniger auf Abbildung von Realität, sondern auf die Erzeugung von Atmosphäre, Zeitlichkeit und Haltung abzielt. In diesem Sinne ist die Praxis als offenes, jedoch klar autor*innenschaftlich geprägtes System angelegt, in dem Gestaltung, Kunst und Produktion nicht getrennt, sondern als miteinander verwobene Formen zeitgenössischer kultureller Arbeit verhandelt werden.